Parodontologie Drucken E-Mail

    Heutzutage leiden über 80 % der Erwachsenen an einer oberflächlichen Zahnfleischentzündung (Gingivitis).
    Bei über 40 % herrscht bereits eine mittelschwere bis schwere Zahnbetterkrankung (Parodontitis) vor.
    Für Zahnfleischentzündungen und Zahnbetterkrankungen sind gerötetes, geschwollenes oder
    blutendes Zahnfleisch die Warnsignale.
    Die betroffenen Stellen müssen dringend behandelt werden, da ansonsten der gesamte Zahnhalteapparat
    betroffen sein kann, was letztlich  zum Zahnverlust führt.

 

 

 

    Die Parodontitis erhöht das Risiko, an einer Entzündung der Herz-Kranz-Gefäße zu erkranken, um ein Vielfaches.
    Auch die Gefahr der Arteriosklerose oder das Frühgeburtrisiko bei parodontal erkrankten Schwangeren ist deutlich erhöht.

 
   Die Therapie der Parodontitis wird im Rahmen der Vorbehandlung durch die professionelle
   Prophylaxe (Zahnsteinentfernung, Air Flow, Politur etc.) begonnen.
 
    In weiteren Schritten beinhaltet die Standard-Therapie der Parodontitis die sogenannte „Kürettage“.
    Dabei werden die Wurzeloberflächen sowie die Zahnfleischtaschen in der Tiefe von Belägen und Bakterien,
    unter Zuhilfenahme von Hand- und Ultraschallinstrumenten, gründlich gereinigt.
    Zur Unterstützung der Parodontalbehandlung kann auch ein LASER zur Anwendung kommen.
    Der sehr feine sowie schmerzarme Laserstrahl ist in der Lage,
    in der Zahnfleischtasche noch verbleibende Bakterien zu reduzieren bzw. zu eliminieren.
    Dadurch kann eine verbesserte Zahnfleischtaschen-Desinfektion erzielt sowie
    die Abheilung gefördert und beschleunigt werden.
    Gleichzeitig wird die Neuinfektion der Zahnfleischtasche erheblich vermindert.
 
 
 

PARODONTOLOGIE

Die Parodontitis ist eine entzündliche Erkrankung und muss vom Spezialisten (Parodontologen MSc) behandelt werden.
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